Ernährung

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Generell wird empfohlen, Säuglinge bis zum 4. Lebensmonat zu stillen. Wenn dies nicht möglich ist, eignen sich die Anfangsnahrungen (Pre-Nahrungen) verschiedener Hersteller am besten. Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ist die Einführung von Beikost ab dem 4. Lebensmonat auch für allergiegefährdete Kinder zu empfehlen.

Für Kinder mit einer familiären Allergiebelastung (Asthma, Neurodermitis oder Lebensmittelallergie bei den Eltern und Geschwistern) sind HA-Nahrungen (hypoallergen) sinnvoll.

Eine zusätzliche Gabe von Eisen oder Vitaminen ist bei sonst gesunden Kindern nicht notwendig.
Zur Vorbeugung einer Schilddrüsenunterfunktion sollten Sie als stillende Mutter Jod einnehmen (200µg/Tag), um ihr Kind ausreichend mit Jod zu versorgen. Nicht gestillte Kinder, die eine industriell hergestellte Nahrung erhalten, brauchen keine zusätzliche Jodgabe. Nach dem vollendeten sechsten Lebensmonat sollten Sie darauf achten, einmal wöchentlich Seefisch zu kochen. Für Kinder, die keinen Fisch essen, ist die Gabe von 100 µg Jod pro Tag empfohlen. Schulkinder und Jugendliche können auch einmal wöchentlich ein Depotpräparat einnehmen.

Zur Kariesprophylaxe erhalten Kinder ab dem 5. Lebenstag Fluorid, das bis zum Durchbruch der ersten Zähne als Tablette in Kombination mit Vitamin D verabreicht wird. Nach dem Zahndurchbruch sollte fluoridhaltige Kinderzahnpasta verwendet werden. Ab diesem Zeitpunkt wird die Vitamin-D-Gabe bis zum Ende des ersten Lebensjahres ohne zusätzliches Fluorid fortgesetzt.

Literatur/Infos:

www.bzga.de
www.dge.de
www.fke-shop.de
www.beki-bw.de
www.aid.de

allergiegefährdete Kleinkinder, probiotische Babynahrung:
www.dha-allergien-vorbeugen.de